| LA Trainingslager Andora vom 11.-17.04.2010 |
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Saisonvorbereitung in Andora
Endlich, das langersehnte Trainingslager der Leichtathleten war gekommen. Nach einem Jahr Unterbruch freuten sich die Athleten auf eine tolle Trainingswoche. Diesmal reisten wir mit zwei Kleinbussen nach Andora in Italien. Am Morgen früh fuhr der Männerbus in Oberentfelden los, der Frauenbus startete erst am Nachmittag. Die vielen SMS auf dem Weg von Frauenbus zu Männerbus und umgekehrt verkürzten die Reise.
Am Abend waren alle glücklich in unserem Hotel angekommen. Die Lage des Hotels liess keine Wünsche offen, ca. 50 m zum Meer, ein Trainingshartplatz und ein Tennisplatz standen ganz zu unserer Verfügung. Sofort musste natürlich der Strand besichtigt werden. Das Verbot der Trainer sich sofort ins Meer zu stürzen, nahmen alle Athleten gelassen entgegen, da die Trainer versprachen, dass alle am letzten Tag die Temperatur des Meeres testen könnten.
Beim ersten gemeinsamen Abendessen wurde schnell klar, dass wir praktisch die einzigen Gäste waren. Das freute uns natürlich sehr. (Niemand der sich über Ruhestörung beklagt).
Nach dem sehr guten Essen wurden die klaren Richtlinien dieser Woche von Alex und Dani bekannt gegeben.
Am nächsten Morgen startete die Trainingswoche mit Morgenessen und danach Footing am Strand und verschiedenen Dehnungen. Auf dem Tennisplatz wurde anschliessend Fussballtennis gespielt. Diese Spielregeln waren am Anfang für einige Athleten eine echte Herausforderung. Aber Spass hatte es dennoch gemacht. Das Mittagessen durften wir wieder in unserem Hotel geniessen. Am Nachmittag fanden die Trainings in der Leichtathletikanlage von Imperia statt. Dies bedeutete eine halbe Stunde Fahrzeit vom Hotel ins Stadion. Die Athleten verkürzten sich diese Fahrzeit mit Winken aus unseren angeschriebenen Bobautos. Viele Passanten staunten uns an wie Ausserirdische, sehr zur Freude unserer Athleten. So verliefen die Trainingstage sehr schnell.
Am Dienstag und am Donnerstag stand den Athleten zusätzlich ein Besuch im Kraftstudio bevor. Hier wurden Gewichte gehoben und die Kraft getestet.
Am Donnerstag Nachmittag durften wir den wohlverdienten Ruhetag in Monaco geniessen. Dieses eindrückliche Bild wird wohl kaum ein Athlet vergessen.
Leider hiess es schon bald wieder Abschied nehmen aber der Freitag mit dem Baden im Meer stand ja noch bevor. Die Temperatur geschätzt ca. 14 Grad. Fast alle Athleten stürzten sich freiwillig ins Wasser, nur einer, (Name der Redaktion bekannt) wollte nicht unbedingt in diese Fluten. Er hat aber die Rechnung ohne unsere starken Athleten gemacht. Zuerst wurde er verfolgt und nachher mit vereinten Kräften ins Meer geworfen.
Auf der Heimreise hatten wir noch einige Kilometer Stau am Gotthard. Dies hat unsere Athleten aber überhaupt nicht gestört. Bei jedem Halt richteten sie sich gemütlich mit Klappstühlen am Strassenrand ein und genossen die letzten Sonnenstrahlen.
Eine Superwoche mit tollen Trainings und Kollegialität wird den Athleten sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Ein spezieller Dank an die Organisatoren dieses Trainingslager. Es war toll!!
Margrit Gehri