Handball 1.Mannschaft /  Handball 2.Mannschaft /  Handball Junioren U21 /  Handball Junioren C/D /  Leichtathletik /  Jugendriege Knaben /  Polysport /  Fit for Fun /  Kunstturnen
Auch das dritte Vereinsjahr des Sportvereins SATUS Oberentfelden war wieder reich
befrachtet: Mit dem Sportfest in Aarburg, dem Fränklilauf, der Entfelder Gewerbeausstellung, der Abendunterhaltung
und der dritten Ausgabe der Volleynight standen zwar nicht mehr derart viele Anlässe auf dem Programm wie noch ein
Jahr zuvor, trotzdem hiess es auch im abgelaufenen Jahr wieder für alle Mitglieder, mehrmals für den Verein in die
Hosen zu steigen - sei es als aktiver Sportler oder als Helfer/in.
Leider habe ich im vergangenen Jahr wieder
einmal die Erfahrung machen müssen, wie sehr der SATUS Oberentfelden zur Zeit von einigen wenigen - leider fast
immer denselben - aktiven Mitgliedern abhängig ist, wenn es darum geht, auch ausserhalb der Turnstunden Hand
anzulegen. Diesen Mitgliedern, allen Leitern und Trainern sowie meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand möchte
ich an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr grosses Engagement für den SATUS Oberentfelden herzlich
danken - ohne diese Arbeit gäbe es den SATUS Oberentfelden wohl kaum in dieser Form. Ein riesiges Dankeschön!
Sportliche
Höhepunkte waren für einmal eher dünn gesät - das Aargauer Sportfest in Aarburg war für mich diesbezüglich aufgrund
der zum Teil recht eigenartigen Sportarten-, Disziplinen und Bewertungswahl nicht wirklich ein Massstab, auch wenn
sowohl Volleyteams als auch Streetsoccer und Handball mehr oder weniger erfolgreich waren.
In der Leichtathletik
setzen wir voll auf den Nachwuchs, so dass dort in den Aktivkategorien nur noch vereinzelte Athleten an Meisterschaften
teilnahmen, wenn auch recht erfolgreich. Die "jungen Wilden" unserer LA-Riege vermochten aber sowohl an SATUS-Wettkämpfen
als auch an kantonalen Meisterschaften zu überzeugen und sind ein grosses Versprechen für die Zukunft. Die Kunstturner-Riege
ORO funktioniert wie immer sehr gut, leider sind aber aus unserem Verein derzeit keine wirklichen Leistungsträger
auszumachen - hoffen wir darauf, dass der Nachwuchs in einigen Jahren an die grosse Entfelder Tradition im Kunstturnen
anzuknüpfen vermag.
Die Handball-Teams haben eine schwierige Saison hinter sich bzw. stecken noch mitten drin.
Berechtigte Hoffnungen auf die Verteidigung des ausgezeichneten 6. Platzes aus dem Vorjahr durfte sich unser "Eins" in der
2. Liga machen, der Saisonstart verlief auch äusserst vielversprechend. Eine unglaubliche und nie für möglich gehaltene
Verletzungsserie mit jeweils bis zu 7 (!) Verletzten machte der dünnen Spielerdecke aber zunehmend zu schaffen, so dass
zwei Runden vor Schluss immer noch um den Ligaerhalt gezittert werden muss. Auch die zweite Mannschaft wurde geschwächt -
nicht unbedingt wegen Verletzungen, sondern weil die Cracks aus obigen Gründen in der 2. Liga aushelfen mussten und somit
oft zwei Spiele innert weniger Stunden absolvieren mussten. In der 4. Liga steht aber ganz klar der Plausch im Vordergrund,
und dieser ist nach Aussage der Trainer nach wie vor da.
Auch das Juniorenteam kämpfte mit Spielermangel und musste in
der U21-Meisterschaft einiges an Lehrgeld bezahlen. Trotzdem gelangen der Mannschaft ein paar wichtige Siege und mehreren
Spielern der Sprung in die zweite oder gar in die erste Mannschaft unseres Vereins.
Ausgesprochen positiv ist hingegen
die Tatsache, dass bei der vor einem Jahr neu gegründeten Mini-Handball-Riege wieder eine Gilde junger, hungriger und
handballbegeisterter Jungs heranwächst. Noch steht dort die Leistung nicht im Vordergrund, doch bei regelmässig rund 20
Knaben in der Halle sind bereits die ersten Talente ausfindig zu machen.
Ebenfalls einen grossen Sprung nach vorne
hat die Knaben-Jugendriege gemacht, welche sich praktisch ausschliesslich dem Unihockey-Spiel widmet. Während Jahren das
Sorgenkind des Vereins, sind heute gegen 25 Mitglieder zu verzeichnen, die das wöchentliche Training besuchen. Ein
Kompliment gebührt hier vor allem den Leitern, die es offensichtlich verstehen, ein spassiges und abwechslungsreiches
Training auf die Beine zu stellen.
Auch die Polysport-Riege kann sich im Gegensatz zu früheren Jahren derzeit nicht
über Mitgliedermangel beklagen: Das Training hat sich etabliert, so dass am Mittwoch eine einzige Halle oft fast zu
klein ist - diese Truppe konzentriert sich mehrheitlich ebenfalls auf das Unihockey-Spiel, wird - vor allem den Sommer
hindurch - aber auch andere Sportarten in ihr Programm einfliessen lassen.
Die noch junge Riege "Fit4Fun" hat ein
Wellental durchritten: im vorletzten Winter ausgezeichnet gestartet mit oft über einem Dutzend Teilnehmer/innen, hat der
Trainingsbesuch im Sommer und Herbst massiv abgenommen. Seit rund drei Monaten findet nun aber wieder ein geordnetes
Training statt, so dass sich wieder ein Stamm von Teilnehmenden gefunden hat; sogar drei neue, potentielle Mitglieder
konnten angezogen werden.
Über die detaillierten Aktivitäten in den einzelnen Riegen geben die Riegenverantwortlichen
mit ihren Jahresberichten auf den nachfolgenden Seiten einen Überblick.
Ich selbst habe mich nach reiflicher
Überlegung entschlossen, nach drei Jahren Technischer Leiter und mehr als 10 Jahren im Vorstand des SATUS Oberentfelden
mit dieser Generalversammlung meinen Rücktritt zu geben. Ich habe die verschiedenen Ämter mit grosser Freude ausgeübt,
nun ist aber die Zeit gekommen, wo auch einmal andere Prioritäten (Stichwort Beruf, Ausbildung, Privatleben) in den
Vordergrund rücken. Ich möchte mich für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bei allen ganz herzlich
bedanken und wünsche mir, dass der derzeit noch verwaiste Posten des Technischen Leiters möglichst bald mit einer
kompetenten Person wieder besetzt werden kann.
Marco Müller / 20. März 2002
Handball 1.Mannschaft - 2.Liga (Reto Parolini)
Mit zwei Neuzuzügen (Adi Mathys, Claude Ritter) und dem Dumont-Schorsch als Spielertrainer starteten
wir voller Elan in die neue Meisterschaft. Das Ziel war, mindestens auf demselben Platz (6.) zu landen wie letzte Saison. Nach
einem fulminanten Start fanden wir uns neben den Spitzenmannschaften auf den vorderen Rängen! Beachtlich war dieses Resultat auch,
weil unser Scorer vom Dienst, Patrick Kaufmann mit einem Achillessehnenriss und folgender Operation sich für diese Saison abmelden
musste.
Aber die Verletzungshexe forderte in dieser Meisterschaft so viele Opfer wie noch nie: Diese folgende Liste ist nicht
die Mannschaftsaufstellung vom letzten Match, sondern zählt sämtliche Verletzungen auf:
...neben diversen kleineren Verletzungen, deren Liste hier endlos würde.
Wie wenn wir so nicht bereits genug Ausfälle zu beklagen
gehabt hätten, mussten Krummenacher und Claude Ritter ins Militär (RS, UOS), Pädi Kaufmann startete nach erfolgreicher Genesung die
Polizeischule und Hannes Schaad fing eine neue Ausbildung an. Reto Parolini konnte wegen seinem Trainerjob beim TV Suhr HANDBALL
weniger als die Hälfte der Spiele absolvieren. Aus dieser Notsituation heraus, wir hätten sonst die Meisterschaft abbrechen müssen,
halfen uns s'Zwöi und der HRV Aargau Plus mit drei Spezialbewilligungen für Reto Suter, Stefan Schöni und Manfred Zwahlen, damit
sie mehr als nur 5 Spiele in einer höheren Spielklasse spielen durften, ohne sich dafür zu qualifizieren. Vielen Dank den beteiligten
Personen. Diese drei Spieler haben sich nach einigen Unsicherheiten gut im Kader integriert.
Es ist wohl nicht schwierig zu
glauben, dass wir nie mehr als 8 Personen im Training waren und je länger je mehr die Defizite im mannschaftstaktischen Bereich
nicht mehr mit unserer individuellen Klasse kompensiert werden konnten.
Es ging vom Spitzenplatz her stetig bergab. Die
Saisonhälfte beendeten wir im Mittelfeld, den Cup mussten wir wegen zu wenig Spielern forfait geben, und nun kämpfen wir gegen
Brittnau in den letzen Spielen um den zweiten Abstiegsplatz.
Wir sind sicher, den rettenden 10. Platz zu halten, müssen aber
bis dahin nochmals harte Arbet leisten. Wir brauchen nun die Unterstützung von allen. Die letzten Spiele stehen kurz bevor, wir
wollen im Derby gegen Suhrental gleich alles klar machen, damit wir beruhigt zum letzten Spiel nach Siggenthal fahren können.
Es
gab trotzdem einige erfreuliche Momente:
Wie sieht die Zukunft aus? Nachdem einige Leute die nächste Saison nicht mehr beim Satus OE spielen werden, sieht es auch für die
nächste Meisterschaft eher düster aus. Wenn keine neuen Spieler gewonnen werden können, muss eine Spielgemeinschaft mit einem
anderen Verein angestrebt werden. Ansonsten müsste die Mannschaft gar aufgelöst werden.
Handball 2.Mannschaft - 4.Liga (Stefan Schöni)
Nach einer guten Vorbereitung und Turnieren in Adliswil und Rothrist starteten wir im September
in die neue Saison.
Zu Beginn mussten wir auf einige Stammspieler verzichten. Absenzen wie Militär, Ferien und Verletzungen
waren nicht immer leicht zu verkraften, was sich in unseren Resultaten widerspiegelte. Bis Jahresende konnten wir keinen einzigen
Punkt ergattern, was natürlich auch auf die Stimmung in der Mannschaft drückte.
Nach der Weihnachtspause mussten wir den
definitiven Rücktritt von Martin Würth hinnehmen (Kreuzbandriss), mit Dieter Hauri stiess jedoch ein neuer Spieler von der
HV Suhrental zu uns. Nun hiess es, uns neu zu organisieren und die Saison mit guten Resultaten zu Ende zu spielen.
Eine
knappe Niederlage gegen Lenzburg und der hohe Sieg gegen unseren Erzfeind Suhrental stimmten uns zuversichtlich. Obwohl wir
jedoch besser spielten als in der Vorrunde, gingen die nächsten Begegnungen - sehr zu unserem Ärger - meistens knapp verloren.
Das zweitletzte Spiel gewannen wir gegen Möriken-Wildegg mit einem 6-Tore-Vorsprung. Der Aufwärtstrend ist sichtbar und lässt
uns für die letzte Partie dieser Saison hoffen.
Abschliessend gebührt den Junioren ein besonderes Lob, da sie uns immer
mit vollem Einsatz zu Hilfe gestanden sind.
Handball Junioren U21 (Patrick Huggel)
Eigentlich wollte man zu Saisonbeginn an den Sieg im letzten Spiel der alten Meisterschaft
anknüpfen, was leider nicht gelang: Zum Start mussten einige Niederlagen eingefahren werden. Ein erster Höhepunkt stellte
dann aber der Sieg gegen die SG Suhr/Aarau dar, die auf ihrem eigenen Boden deutlich geschlagen wurden. Die Qualifikation
wurde schliesslich auf dem nicht gerade rosigen zweitletzten Platz beendet.
In der Promotionsrunde klappte es anfangs
auch nicht ganz. Man verlor ein Spiel und jenes gegen Berikon musste forfait verloren werden, da es an einem Torwart
mangelte. Der Spielermangel wirkte sich auch in anderen Spielen aus, da meistens das gesamte Team aus gerade mal sieben
oder acht Leuten bestand! Trotzdem konnte man noch zwei Erfolge, gegen Siggenthal und gegen Rotweiss Buchs, verbuchen.
Die Saison wurde also mehr oder weniger abgeschlossen. Es fehlt noch das Spiel gegen den Tabellenführer und Absteiger
aus der Meisterrunde, Baden. Für dieses Spiel rechnet man sich allerdings keine grosse Chance aus.
Auf die nächste
Saison hin wird sich in der Mannschaft einiges ändern. Nathan wird zu Suhr wechseln, Stefano, der Torwart, hört auf
und Reto und Philipp wird man höchstwahrscheinlich in einer neuentstehenden U15-Mannschaft wieder antreffen, dies
ist aber noch nicht ganz definitiv. Was sicher ist: die U21-Mannschaft braucht dringend neue Spieler! Es wird auf
Neuzugänge aus aufgelösten Teams sowie dem Kollegenkreis der Spieler gehofft - man wird sehen! Auf jeden Fall wird
mit der alten Gruppierung nach dem letzten Spiel noch kräftig gefeiert.
Handball Junioren C/D (Martin Machunsky)
Nun ist es bald ein Jahr her, seit wir jeden Montag von 17.15 bis 18.15 Uhr in der
Dreifachturnhalle fleissig trainieren. Nach dem Frühlingsplausch im letzten Jahr fingen wir mit 10 Kinder im
Alter zwischen 6 und 14 Jahren an. Schon nach kurzer Zeit hatten wir mehr als 15 Kinder in der Halle. So, dass
wir schon nach einem guten halben Jahr die eine Gruppe in jüngere und ältere Kinder aufteilen mussten, damit
wieder ein geregelter Trainingsbetrieb statt finden konnte.
Heute bestehen die C/D Handballjunioren aus ca.
20 bis 22 top motivierten Kinder die jede Woche mit viel Freude und Einsatz in der Halle stehen. Die jüngsten
Kinder werden von Angi und Reto trainiert und die älteren von Martin und Michael. Ob eine Mannschaft zur
Meisterschaft 2002/2003 angemeldet wird, ist noch nicht definitiv entschieden worden, wird aber in Betracht
gezogen.
Die Wettkampfsaison der Leichtathleten ist bereits Vergangenheit. Die Saison begann
für 5 Athleten mit den Staffelmeisterschaften in Baden. In der Disziplin Staffel Schüler A 5 mal frei starteten
Stefan Gehri, Thomas Stalder, David Diefenbacher, Kasim Giumma und Benjamin Landis in die neue Saison. Nach
einem missglückten Vorlauf retteten sich die 5 Athleten doch noch in den Final. In diesem Lauf gaben alle 5 ihr
Bestes und sie durften stolz sein auf den 4. Schlussrang, mit immerhin 4 Athleten, die nächstes Jahr noch einmal
in der selben Kategorie antreten können.
Als nächstes standen die Kantonalen Schülermeisterschaften in Muri
auf dem Programm. Wie jedes Jahr findet am gleichen Sonntag auch der schnellste Oberentfeldner statt. Einige
Athleten entschieden sich an diesem Wettkampf mit zu rennen. Dieser brachte auch einige gute Resultate für
unseren Verein. Zum Beispiel die Siege von Maruan Giumma, Stefanie Fleck, Safija Giumma.
An den Kantonalen
Schülermeisterschaften in Muri erreichte Rahel Burgherr den 1. Rang im Hochsprung mit der Höhe von 1.30 m und
wurde somit Kantonale Meisterin in ihrer Kategorie. Im Kugelstossen erkämpfte sie sich die Bronzemedaille. Bei
den Kleinsten erreichte Jodok Stähli den sehr guten 4. Rang im Weitsprung.
Am 9. Juni stand der Jugitag in
Oftringen auf dem Programm. Wie jedesmal in Oftringen regnete es wie aus Kübeln. Die Leistungen waren dem
entsprechend. Dennoch konnten wir viele Medaillenplätze erreichen: Zum Beisp. Rahel Burgherr 2. Rang, Jodok
Stähli 1. Rang, Lukas Häggi 3. Rang, Simon Blaser 2. Rang, Mario Umbricht 2. Rang, Benjamin Landis 3.
Rang.
Der Jugendmehrkampf im Schachen Aarau war der nächste Wettkampf, wie bald jedesmal wieder bei
schlechtem Wetter. Die Leistungen waren aber auch hier sehr gut.
Der letzte Wettkampf vor den Sommerferien
war wieder in Muri. Hier ging es um die Qualifikation für den Kantonalen Erdgas-Cup. Viele unserer Athleten
erreichten die geforderte Punktzahl und durften im August in Buchs zum Kantonalen Final antreten.
Der
Erdgas-Final in Buchs fand endlich unter sehr guten Bedingungen statt. Das Wetter war super nur fast ein
bisschen zu heiss. Unsere Truppe kämpfte verbissen um jeden Punkt. Leider reichte es am Schluss nur für einen
Podestplatz, nämlich den dritten Rang durch Joel Burgherr. Seine Schwester Rahel erreichte in ihrer Kategorie
den guten siebten Platz. In der jüngsten Mädchenkategorie konnten wir noch einen 5. Rang von Kristina Milojevic
feiern.
Der letzte Wettkampf der Leichtathleten war der Jugendfinal in Uster. Hier trafen sich die
qualifizierten Athleten aus der ganzen Schweiz. Unter grossem Applaus feierten wir einen Doppelsieg bei den
jüngsten Knaben, nämlich 1. Rang Jodok Stähli, 2. Rang Lukas Häggi. Leider verlässt Jodok Stähli unsere Riege,
die Familie wohnt jetzt im Kanton Schwyz. Wir hoffen aber, dass er nächstes Jahr in Genf wieder mit dabei ist,
und um seinen errungenen Pokal kämpfen kann.
Der Sponsorenlauf am 23. September war für die Leichtathleten
ein voller Erfolg. Nur zwei Athleten müssen den Lauf an unserem Verschiebungsdatum bestreiten. Alle anderen
rannten am Sonntag um die Sponsorenbeiträge möglichst hoch zu halten. Der Lohn dafür wird nächstes Jahr eine
Reise nach Rust sein.
Nach den Herbstferien begann unser Wintertraining in der Halle. Jetzt wurde wieder
vermehrt Kondition und Kraft trainiert. Für die Älteren gibt es zudem ein zusätzliches drittes Training. Wir
haben in dieser Wettkampfsaison gemerkt, dass es an Verschiedenem mangelt, sei es an Kraft oder Kondition,
und dies wollen wir für das neue Jahr korrigieren.
Jugendriege/Unihockey Knaben (Marcel Schibler)
Unser einziger Ernsteinsatz in diesem Jahr, war der Jugendriegentag in Oftringen.
Wie in den vergangenen Jahren konnten wir das Unihockeyturnier in einer Katogorie für uns entscheiden und
einen Pokal mit nach Hause nehmen. Die Einzelleistungen im "Fitness" waren sehr durchzogen und hätten sicher
besser ausfallen sollen.
Beim "Fränklilauf" übertrafen die Jungs klar meine Erwartungen. Mit zum Teil
über 10 Sponsoren in der Tasche und guter Ausdauer trug die ganze Riege zu einem guten Ergebnis bei. Somit
konnten wir es uns leisten, dass uns der Jugiausflug ins Alpamare in Pfäffikon führte und einen
erlebnisreichen Tag bescherte.
Die Anzahl Jugendriegler war das ganze Jahr durch ziemlich konstant bei
rund 15 Buben die regelmässig das Training besuchten. Ende letzten Jahres stieg diese Zahl sprunghaft auf
25 Buben an. Dies stellt uns vor allem in der Wintersaison vor grössere Probleme, da wir uns, solange die
Fussballer in der Halle trainieren, mit einer Halle zufrieden geben müssen.
Urs Hübscher leitet momentan
nur den 2. Teil des Training. Da ich mich aber nur schwer gleichzeitig um 25 Buben mit grossen
Altersunterschieden kümmern kann, müssen die Ältesten in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen und selbständig
den ersten Teil des Trainings absolvieren.
Im Grossen und Ganzen kann man zufrieden auf das vergangene
Jahr zurückschauen und hoffen, dass es Zukunft weiter so läuft.
Leider war zu Beginn der letzten Saison kein grosser Fortschritt in Sachen
Besucherzahlen zu vermelden. Auch im Jahr 2001 waren ein paar Trainings undurchführbar, da schlichtweg
fast niemand anwesend war. Doch das Blatt wendete sich: Wir verzeichneten einen Mitgliederzuwachs, was
wir in der Polysportriege natürlich sehr begrüss(t)en.
Leider wurde die Unihockey-Plauschmeisterschaft
nicht mehr durchgeführt. Das ist schade, denn wir standen Mannschaften gegenüber, die das gleiche
spielerische Niveau hatten. Da kam uns die Anfrage für eine SATUS-Unihockey-Meisterschaft gerade richtig.
Aber es stellte sich heraus, dass diese Meisterschaft nicht das Gelbe vom Ei war. (Nicht mal das Weisse!)
Da sich logischerweise der SATUS über die ganze Schweiz erstreckt, waren auch die Spielorte irgendwo
zwischen Bern und St.Gallen festgelegt worden. Auch durften in dieser Meisterschaft aktive Teams mitspielen.
So entschlossen wir uns, unser Team dafür nicht anzumelden. Es hat wirklich keinen Wert, als
Plauschmannschaft nach St. Gallen zu fahren und dort irgendeine 30:0-Schlappe einzufangen.
Die Teilnahme
am Aarg. Sportfest in Aarburg hatte Für uns zwei Gesichter. Wir meldeten 2 Mannschaften an, eine im Unihockey
und eine im Streetsoccer, unter der Annahme, dass nicht beide Turniere gleichzeitig stattfanden - aber genau
so kam es. Da noch diverse Spieler abwesend waren (Unfall, Militar), hatten wir mit einer kleinen Anzahl
Polysportler zu kämpfen. Beide Turniere gleichzeitig waren nicht möglich. Leider konnte uns niemand
aushelfen, da auch gleichzeitig das Volley-Turnier stattfand und vom Handball wollte niemand. Glücklicherweise
entpuppte sich der Zeitplan im Streetsoccer als undurchführbar: dieses Turnier startete mit über 1 Std.
Verspätung. Nach Absprache mit dem Verantwortlichen des Street-Soccer-Turniers konnten wir das ganze Programm
machen - Unihockey und Street-Soccer. Den Zeitplan Unihockey hielten wir ein und Fussball wurde dann gespielt,
wenn wir eine Unihockey-Pause hatten. Doch dies zerrte ganz erheblich an der Kondition, da wir ununterbrochen
im Einsatz standen. Resultatmässig verlief es unterschiedlich: Im Unihockey-Turnier lagen wir irgenwo unter
ferner liefen, das Street-Soccer-Turnier wurde von uns aber souverän gewonnen.
Auch das 2.Halbjahr verlief
ganz überraschend gut, denn es waren immer zwischen 8 und 12 Personen pro Training anwesend, teilweise sogar
mehr. Was mich aber bedenklich stimmte: fast niemand ist gewillt, in irgendeiner Form neben dem Polysport für
den Verein etwas zu tun. Ich spreche da vor allem den Fränklilauf an. Es waren zwei Leute, welche Sponsoren
gesucht hatten und einer dann noch wegen eines Unfalls nicht starten konnte - einfach bedenklich...
Für
die Polysportreise pachteten wir - wie immer - das schone Wetter. Der Trottinett-Plausch auf Sparenmoos
verlief ohne nennenswerte Zwischenfalle....ähmm... ausser einem. Der Tinu fiel halt wieder einmal voll auf
die Schnauze.
Erfreulich stimmt mich vor allem der Trainingsbesuch. Seit Monaten sind wir immer mehr als
10 Teilnehmer, was für einen geordneten Spielbetrieb auch nötig ist. Ich hoffe, es dauert so an!
Fit 4 Fun (Marco Müller / Alexandra Heiniger)
Die Fit4Fun-Riege erlebte im vergangenen Jahr ihre Feuertaufe und durchlief ein
Wellental: mal waren 16 Teilehmer/innen im Training am Freitagabend anwesend, ein anderes Mal wieder nur
drei.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Zeit den Sommer hindurch und im Herbst keine einfache war,
konnten doch zahlreiche Trainings mangels Teilnehmenden oder Leitern nicht durchgeführt werden. Zum Glück
war da jeweils noch die LA-Riege, mit welcher zumindest ein Teil der Lektion gemeinsam verbracht werden
konnte.
Seit November läuft es nun aber wieder recht gut, und in den letzten Trainings waren teilweise
auch wieder mehr als zehn Mitglieder anwesend. Dies ist einerseits auf die abwechslungsreiche
Trainingsgestaltung zurückzuführen, wurden doch in der Not die Trainings von verschiedenen Mitgliedern
gleich selbst geleitet, so dass vom Fitnessparcours über Aerobic und Bodyforming bis hin zum
Volleyballtraining, Badminton und Tischtennis sowie anderen Spielen für alle etwas dabei war. Gleichzeitig
gelang es uns, auch drei neue Teilnehmer/innen zu gewinnen, welche seit anfangs Februar regelmässig bei
uns mitmachen. Schade ist nur, dass aus den anderen Riegen überhaupt kein Interesse an unserem Training
bekundet wird, dabei ist doch gerade der Gedanke, auf spielerische Art und mit viel Plausch etwas für
die eigene Fitness zu tun, wohl in den Köpfen der meisten Mitglieder vorhanden. Doch wir arbeiten
daran...
Neben dem wöchentlichen Training haben wir vor Weihnachten auch einen gemütlichen Fondue-Hock
in der Waldhütte Tann in Oberentfelden genossen, der sehr gut ankam - selbst bei Satüsslern, die sonst
nicht im Fit4Fun aktiv sind...
Wir wollen den nun vorhandenen Elan beibehalten und werden für die
nächsten Monate - vorerst bis zu den Sommerferien - ein abwechslungsreiches und attraktives Programm
zusammenstellen, welches neben rein sportlicher Betätigung auch Aktivitäten fürs Gemüt beinhaltet: so
sollen eine Velotour, eine Brätlete im Wald, ein Minigolfturnier, Beachvolleyball oder die Teilnahme an
Plauschwettkämpfen zum festen Bestandteil werden, natürlich immer auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder
ausgerichtet.
Selbstverständlich würden wir uns freuen, noch das eine oder andere neue Gesicht bei uns
begrüssen zu dürfen!
Kunstturnen SATUS ORO (Markus Haller / Peter Fischer)
Eidg. Testtage 02./03. Dezember 2000 in Müllheim
Bei den Jahrgängen
87 klassierten sich Marc Radi im 12. Rang und Michel Bühler im 13. Rang. Im Jahrgang 88 hat Raphael Fischer
den 4. Rang belegt, im Jahrgang 90 Lucas Fischer den 2. Rang.
Raphael Fischer hat sich für das Schweizer
Nachwuchskader qualifiziert, Lucas Fischer für das Schweizer Jugendkader und Marc Radi für das Schweizer
Sichtungs-Nachwuchskader - Herzliche Gratulation!
TNT Trophy 2000 internationales Kunstturnerturnier in Rümlang 28.10.2000
Raphael
Fischer erreichte mit dem Team Aargau den 2. Platz und belegte im Einzelklassement hinter einem russischen Turner
den 2. Platz.
Schweizerische Juniorenmeisterschaft 9. / 10. Juni in Yverdon
20 jähriges Jubbiläum der Kunstturnerriege ORO 19.08.01
Im würdigen
Rahmen im Aargauer Turnzentrum wurde dieses Jubiläum begangen. Neben den 150 Gästen waren auch VertreterInnen
der GL SATUS Aargau und des Aargauischen Kunstturnerverbandes anwesend, die mit ihrer Teilnahme Interesse
am Bestand dieser Riege zeigte.
Kurse II 2000 / I 2001
Lager I 2001
Umsetzung der Ziele 2000
Im März 2001 konnten wir im Kanton Aargau
das Projekt Schule und Spitzensport starten. Es erlaubt talentierten Kunstturnern neben der Schule 22-27
Stunden zu trainieren. Erfreulicherweise ist mit Raphael Fischer auch ein Turner vom SATUS ORO an diesem
Versuch beteiligt.
Ziele 2001
Unser Haupt ziel 2001: Wir wollen dem Projekt Schule und
Spitzensport ein gutes Image geben. Es gilt noch vorhandene Schwachstellen zu verbessern. Wir möchten natürlich,
dass wir dieses Pilotprojekt nach Ablauf der drei Jahre weiterführen können. Dazu ist es notwendig neben dem
Sammeln von Erfahrungen auch laufend Anpassungen durchzuführen
Zum Schluss möchte ich mich bei allen LeiterInnen, KampfrichterInnen, die sich mit viel Engagement in der Freizeit, für die aufwendige Sportart Kunstturnen einsetzen, herzlich bedanken. Einen speziellen Dank richte ich an unseren Kantonalverband, der uns auch dieses Jahr finanziell ganz besonders unter die Arme gegriffen hat.