Reise durch Raum und Zeit
Was lange hinter verschlossener Tür eingeübt wurde, präsentierte der Sportverein SATUS Oberentfelden
am ersten Dezember Wochenende. Der diesjährige Turnerabend stand unter dem Motto "Zytmaschine".
Schon ganz der Tradition
entsprechend starteten die Turnvorführungen mit dem Kinderturnen. Die Entstehung der Erde wurde dem zahlreichen Publikum
vorgeführt. Weiter ging's dann in die Steinzeit, die jüngsten Leichtathleten hüpften über die Bühne mit einem lauten
jaaabaaadabaduuuuuuuu. Die Frauenriege zeigte wie's im Wilden Westen zu und her ging in den Zeiten der Siedler und Pioniere.
Mit einem Line-Dance wussten sie zu überzeugen. Fetzig ging's dann weiter im Programm mit Grease. John Travolta wäre vor Neid
erblast, wenn er all die jungen Tänzerinnen und Tänzer gesehen hätte. Fürstlich stellte sich die gemischte Jugi dieses mal dem
Publikum vor, Könige und Prinzessinnen gaben dem Entfelder Publikum die Ehre.
Der Erdanziehungskraft haben auch dieses
Jahr die Kunstturner ein Schnippchen geschlagen. Mit einer gekonnten Akrobatiknummer verblüfften sie die Zuschauer. Ein grosses
Gerüst, blau-schwarze Turnkleider, das kann nur eins bedeuten, die Geräteturnerinnen sind mit ihrer Nummer dran. Rolle vorwärts,
rauf aufs Gerüst, Handstand, Spagat, das Publikum war begeistert und den Mädchen war anzusehen wie sehr sie den Applaus genossen.
Einen Blick in die Zukunft liessen einem die Kunstturnerinnen wagen. Während einer Trampolinnummer stockte dem Publikum den Atmen.
Dann die grosse Frage, Frau oder Mann? Doch Männer! Das Fit for Fun präsentierte sich ganz im Charleston-Look. Auf der Neuen
Deutschen Welle ritten die Dance-Aerobic-Girls, während die Turnerinnen ins alte Ägypten eintauchten. Dass das Musical The Rocky
Horror Picture Show auch langsame Lieder vorweist zeigte die 3. Dance-Aerobic Gruppe. Die Kunstturn-Leiter zeigten, dass sie noch
lange nicht zum alten Eisen gehören. Ihre Akrobatiknummer gehörte sicher zum Highlight des Abends. Die Vision des Sportverein SATUS
Oberentfelden "Gemeinsam sind wir stark" wurde mit dem Schlussreigen verdeutlicht. Quer durch den SATUS standen Turnerinnen und
Turner auf der Bühne vom kleinsten Fratz bis zur Damenriege.
Der Abend war aber noch lange nicht zu Ende als der
Schlussvorhang fiel. Munter ging's bis in die frühen Morgenstunden in den beiden Bars weiter.
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