Kinderturnen /  Jugi gemischt /  Dance Aerobic /  Kunstturnerinnen /  Turnerinnen /  Frauenriege /  Schlusswort
Schon ist wieder ein Jahr vergangen und ich muss
mich wieder mit dem Jahresbericht 2000 befassen. Für mich war es ein
arbeitsintensives aber sehr interessantes Jahr. Wir von der technischen
Kommission haben uns 4 mal zu einer TK Sitzung getroffen. Es gab zum Glück
keine grösseren Probleme in den einzelnen Riegen, sodass wir diese ziemlich
schnell über die Bühne brachten. Unser grösster Anlass war dieses Jahr
sicher der Jugitag in Oberentfelden. Dank dem grossen Einsatz aller
Mitglieder und dem Super OK gab es keine Probleme an diesem Tag, aber dafür
einen grossen Zustupf in die Riegenkassen. Nochmals vielen Dank an alle für
den tollen Einsatz. Zu erwähnen ist sicher auch der Turnerabend, der 2 mal
total ausverkauft war. Dank diesen Einnahmen sieht unsere Kasse diesmal
sicher schwarze Zahlen. Das Herbstfest müssen wir gründlich überdenken. Es
ist zum totalen Familienplausch geworden und sicher nicht mehr unser
gewünschtes Herbstfest für die Aktiven.
Nun zu den einzelnen Riegen:
Unsere Kleinsten turnen am Freitag in 3 versch. Altersgruppen. Da der STV kein Muki-und kein Kinderturnen mehr anbieten kann haben wir noch mehr Zuwachs in der Halle. Es sind regelmässig zwischen 30-40 Kinder. Am letzten Turnerabend durften wir mit 28 Kinder als Tabaluga und Lilly verkleidet über die Bühne tanzen. Sicher werden wir auch dieses Jahr mit den Kindern etwas einstudieren.
Die gemischte Jugi besteht eigentlich immer noch
nur auf dem Papier. Dank den 2 Knaben von Conny Gasser nennen wir uns stolz
gemischt. Wir versuchen immer noch mehr Knaben in die Halle zu bringen, aber
ich glaube die haben einfach Angst vor so vielen Mädchen. Unsere Teilung in
drei versch. Gruppen hat sich bestens bewährt. Die Kinder wählen so nach
eigenem Gutdünken jeden Freitag aus, ob sie Tanzen, Geräteturnen oder Jugi
haben möchten.
Wir durften dieses Jahr im Frühling unsere schon fast traditionelle Jugireise
nach Rust geniessen. Einige Eltern hatten ihre Bedenken angemeldet. Sie
meinten, dass wir nicht mehr alle Kinder nach Hause bringen würden. Wir haben
sie natürlich vom Gegenteil überzeugt, und sagen nur ganz leise, dass wir
genau diese 2 Mädchen kurzfristig verloren haben.
Am Turnerabend zeigten wir stolz unsere Nummern. Es ist schön, dass die
Kinder jedes Jahr in den Genuss eines Turnerabends kommen können.
Im Moment sind wir wieder in den Vorbereitungen für den Jugitag, leider
diesmal nicht in OE. Dafür dürfen wir am 6.Mai unser Können im Geräteturnen
in Oberentfelden zeigen.Im Moment turnen 45 Kinder in unserer Jugi.
Erstmals startete die Riege mit 4 versch.
Gruppen, unterteilt nach Alter und Können. Das Leiterteam konnte leider
im vergangenen Jahr nicht vergrössert werden, es sind dies immer noch 2
Leiterinnen. Mitte Jahr musste der Trainingsbetrieb umgestellt werden,
da Alex sich beruflich weiterbildet und Angi im Verkauf tätig ist. Nun
wird also nur noch 2 mal in der Woche trainiert.
Am Jugitag in Oberentfelden zeigten die Mädchen einen gelungenen Tanz. Da
sich die Mädchen aber an den flachen Hallenboden gewohnt sind, hatten sie
anfänglich Mühe mit der Rasenunterlage. Sie meisterten diese Schwierigkeiten
aber mit Bravour.
Am Turnerabend zeigte die DA Riege 5 verschiedene Tänze.Sie klappten
hervorragend. Für das nächste Jahr müssen wir uns aber mit den Nummern
etwas einschränken, da wir höchstens 15 Vorführungen an der Abendunterhaltung
haben möchten.
Dank der grossen Hilfe von Frau Läuppi konnte sich die DA Gruppe mit 2
versch. Oberteilen ausstatten. Sie nähte für die Mädchen ca. 35 Tops in
grau und blau.
Im Moment übt die DA Riege für das Abendprogramm des Sportfestes. Ich bin
gespannt wie sich die Gruppe auf der Showbühne präsentieren wird.
Die Kunstturnerinnenriege besteht im Moment aus
ca. 15 Mädchen zwischen 4 und 16 Jahren. Im Laufe des letzten Jahres konnten
wir neue Leiterinnen gewinnen. Es sind dies hauptsächlich Mütter der turnenden
Kinder. Neu haben wir auch wieder das Spielturnen im Programm. Jeden Freitag
üben Silvia Läuppi und Dora Bauer mit den Kleinsten Rollen vorwärts,
Handstände etc. Die Kleinsten dieser Riege haben sehr viel Spass in der Halle.
Gross geschrieben werden auch die Znünipausen. Was da nicht alles in den
kleinen Mägen verschwindet in einem Training.
Von den älteren Turnerinnen gibt es noch versch. gute Resultate zu berichten
3 vierte Plätze einen 1. Platz und versch. Ränge zwischen 9 und 15.
Im Moment bereiten sich die Wetkämpferinnen auf ihre Einsätze vor. Sie üben
Abläufe am Boden, Balken und Stufenbarren. Wenn man am Mittwoch in der Halle
steht sieht man die Kinder beim Sprung über das grosse Pferd. Manche der
Kleinsten überspringen mit einem normalen Reutherbrett ihre eigene Körpergrösse.
Am Turnerabend zeigte die Riege eine gut gelungene Nummer mit einer fliegenden
Turnerin. Die Körperspannung, die dieses Mädchen haben muss ist schon bewundernswert.
Was Sonne, Schnee und ein paar Schümli-Kaffee
bewirken, haben die Turnerinnen in einer Turnstunde im März erlebt. Ich
habe ihnen nämlich mitgeteilt, dass eine neue Leiterin gefunden wurde-zwar
wohne sie ca. 70 km von Oberentfelden entfernt, aber heutzutage sind ja
Distanzen kein Thema mehr.
Also freuten wir uns auf das, was uns erwartete. Marianne kannten wir ja
schon vom letzten Turnerabend, als sie mit uns den Leiterreigen einstudiert
hatte.
Wie mir Marianne mitteilte, hatte sie ein mulmiges Gefühl, als sie am 5.April
das erstemal vor uns Turnerinnen stand. Ich kann euch sagen, was sie da von
uns verlangte, war doch ziemlich happig und anstrengend. Wir konnten uns also
auf etwas gefasst machen. In den ersten Turnstunden musste sich Marianne aber
ernsthaft fragen, ob sie wirklich die richtige Leiterin für uns sei, denn in
jeder Turnstunde hatten wir eine angeschlagene oder verletzte Turnerin. Wenn
das so weitergegangen wäre, wären wir schon lange ausgerottet. Im Schnurball
haben wir wahrscheinlich die Regeln falsch verstanden, es heisst ja nicht,
dass man die Gegner abschiessen soll. Aber wir hatten viel Spass und unsere
Lachmuskeln wurden arg strapaziert.
Unsere Turnfahrt führte uns auf den Beatenberg in Beglingers Wohnungen. Bei
Fondue Weisswein und Container-Kaffee genossen wir ein schönes , erholsames
Wochenende. Danke Gaby für die Organisation.
Am Turnerabend zeigten wir unsere beste Seite. Wir zeigten den Tanz mit viel
Elan und einem Lächeln auf den Gesichtern.
Unsere Weihnachtsfeier endete mit einer wirklichen Ueberraschung, wir mussten
nämlich alles selber bezahlen, da in unserem erstellten Budget kein Posten
Weihnachtsfeier existierte.
In diesem Jahr freuen wir uns nun auf das Sportfest in Aarburg und viele
schöne Turnstunden.
An der letzten Generalversammlung wurde Hedy Zysset
nach 47 Jahren Vereinszugehörigkeit zum 1. Ehrenmitglied des Sportvereins
ernannt.
Die erste Hälfte des Vereinsjahres der Frauenriege verlief relativ ruhig. Wir
packten die Gelegenheit beim Schopf, um in den Turnstunden Kraft, Kondition
und Kordination zu trainieren.
Nach den Sommerferien verdienten wir uns einen Zustupf in die Riegenkasse
mit der Einpackaktion zum
75 Jahre Jubliäum der Migros.
Die Turnfahrt bildete den ersten Höhepunkt in unserem Vereinsjahr. Wenn
Engel reisen ! oder der steinige Weg in den Himmel hätten man sie betiteln
können. Per Bahn und Sessellift gelangten wir nach Malbun, von dort alles
talabwärts Richtung Nenzinger-Himmel. Wer meint in den Himmel gehe es aufwärts,
der wurde eines besseren belehrt. Alles nur abwärts und erst noch steinig und
holprig. Aber wenn Engel reisen lacht der Himmel ist wohl wahr, denn just bei
unserer Ankunft verzogen sich die Wolken und die Sonne zeigte sich.
Im September bewunderten wir gemeinsam den Theaterauftritt von Cilli Epper in
Seon. Natürlich gönnten wir uns einen Ausklang des Abends mit einem guten Essen.
Im Oktober wurde eine Turnstunde geschwänzt. Dafür machten wir uns auf den Sauser-Bummel.
Im Dezember an unserer Abendunterhaltung war die Teilnahme natürlich Ehrensache.
Mit allen erdenklichen Hilfsmittel wie z. Bsp. Spickzettel, Schlagwörter wie "s'ächsi
vöre hindere", schafften wir es eine schöne Darbietung auf die Beine zu stellen.
Traditionsgemäss fällt das Turnen nach der Abendunterhaltung aus und wir trafen
uns zum Fondue-Essen im Schnägg z Muhe.
Anmerkung der Verfasserin: Wird do au emol turned oder emmer nur gässe?
Die letzte Turnstunde vor Weihnachten war ganz unter dem Motto zusammen sind
wir stark. Wir trafen uns nämlich mit den Turnerinnen zu einem gemeinsamen
Schlussturnen. Der Abend endete natürlich in der Schmidstube.
Anstelle der Weihnachtsfeier trafen wir uns am 5. Januar zum ersten Entfelder
Häxeball. In der Waldhütte Tann wurde die Walpurgisnacht vorgezogen. 17 Frauen
verkleideten sich mehr oder weniger als Hexen. Das Gelächter war jeweils gross,
wenn wieder eine Hexe samt Besen und natürlich mit schwarzer Katze auf dem
Buckel einflog. Für ein wunderbares Essen (händ er ghört scho weder ässe)
sorgte Rosi und ihre Helferinnen. Bereits sind wir am tüfteln unter welchem
Motto wir uns zur nächsten Weihnachtsfeier treffen.
Alles in allem kann die Frauenriege auf ein aktives Jahr zurückblicken. Im
neuen Vereinsjahr werden wir u. a. im Hinblick auf die Teilnahme am Sportfest
in Aarburg und Abendunterhaltung viel zu tun haben.
Anmerkung der Verfasserin : Ihr habt sicher noch nie so geduldige Turnerinnen
wie die der Frauenriege gesehen. Sie warten geduldig vor der Halle bis ihre
Leiterin mit einer Viertelstunde Verspätung erscheint und alle sind sehr froh,
dass sie endlich da ist.
Jetz möchte ich no öppis in eigener Sach loswärde,
wenn er emol euche Puls wänd extrem i d Höchi jage, denn müend er unbedingt
emol en Handballmatch vo eusere erschte Mannschaft go luege. Ich cha euch
säge mini Närve send ame uf s üsserschte agspannt wenn eusi Speler scho noch
5 Minute mit 5 Gol im Rückstand send. Es isch zwor jetz Aendi Saison dur ene
rasatni Ufholjagd doch no ufgange und mer bliibed klar i de 2. Liga uf eme
sehr guete Mittelfeldplatz. Ich rote euch aber allne, dass er i de nächschte
Saison au emol amene Heimspeel i de Turnhalle debi send. D Handballer würdet
sech secher freue.
Margrit Gehri